Der Businessplan – die Basis für deine Unternehmensgründung!

Hierzulande gibt es viele kluge Köpfe, die mit einer zündenden Geschäftsidee ihr eigenes, kleines Unternehmen gründen – nur um kurz danach wieder zu scheitern. 

Warum? 

Weil sie kein richtiges Konzept ausarbeiten und in der Euphorie der Anfangsphase loslegen, ohne ihr Business wirklich ganzheitlich durchdacht zu haben. 
Das Ruder herumreißen könnte in vielen Fällen ein ausgefeilter Businessplan. Dessen grundlegende Bedeutung werde laut Experten jedoch immer noch von vielen Existenzgründern unterschätzt. 
Falls also auch du mit der Idee spielst, dein eigenes Unternehmen ins Leben zu rufen, erklären wir dir hier, warum ein Businessplan so wichtig ist und was er unbedingt beinhalten sollte.

Warum ist ein Businessplan so unverzichtbar?

Da insbesondere Banken und Behörden von Jungunternehmern einen Businessplan verlangen, könnte man eigentlich meinen, dass man ihn in erster Linie für andere verfasst. Doch das genaue Gegenteil ist der Fall: Du schreibst deinen Plan zuallererst immer für dich selbst. Und zwar aus folgenden Gründen:

1. Du gibst Einblick in deine Persönlichkeit

Institute und mögliche Geldgeber wollen dich schließlich auch kennenlernen und herausfinden, ob du überhaupt das Zeug zum Gründer hast – sowohl fachlich als auch menschlich. Verliehe deinem Plan deshalb eine persönliche Note, rücke deine Qualifikationen in den Fokus, betone deine menschlichen Stärken und habe aber gleichzeitig keine Angst davor, Schwächen zu nennen oder auf die psychische Belastung einzugehen, die eine Gründung mit sich bringt. So lernst du dich gleichzeitig selbst besser kennen und kannst in Gesprächen überzeugend auftreten.

2. Du formulierst deine Geschäftsidee

Hört sich einfach an, ist es aber nicht. Viele Gründer sind erschreckenderweise nicht dazu im Stande, ihre Idee in ein paar Worten überzeugend zusammenzufassen. Das ist zum einen schlecht, denn schließlich willst du deine Idee ja als positiv und attraktiv verkaufen, um so möglichst viele Leute davon zu begeistern. Doch ohne eine klare Botschaft wird das schwierig. Auf der anderen Seite kannst auch du ohne konkretes Ziel keine genaue Strategie verfolgen. Und das bringt dich unter Umständen von deinem Weg ab.

3. Du nimmst die Sicht des Kunden ein

Leider ein weiterer Aspekt, den viele Gründer in ihren unternehmerischen Ausführungen zu wenig Aufmerksamkeit schenken. Besonders bei technischen Ideen steht im Businessplan häufig der Innovationsgedanke an oberster Stelle. Wie mögliche Kunden, die ja schließlich für den Profit sorgen, am Ende von einem neuen Produkt oder einer Dienstleistung profitieren, solltest du deshalb auch unbedingt schriftlich darlegen. Das überzeugt am Ende sogar mögliche Investoren.

Zudem ist ein Businessplan einfacher konzipiert, als du vermutlich denkst. Schon mit einer Excel-Vorlage kannst du ihn schnell und unkompliziert erstellen.

Businessplan

© T. L. Furrer / shutterstock

Was macht einen guten Businessplan aus?

Zum einen muss er bestimmte Formalitäten erfüllen, um zu überzeugen. Dazu gehören in jedem Fall:

Das Deckblatt: Ähnlich wie bei einer Hausarbeit dürfen hier Firmenname, Logo, Tätigkeitsfeld deines Startups und deine kompletten Kontaktdaten nicht fehlen.

Ein Inhaltsverzeichnis: Gerade aus Leserperspektive ein Muss, schließlich wollen sich deine Adressaten zielgerichtet durch deine Ausführungen navigieren. Die einzelnen Punkte sollten logisch und strukturell auf einander abgestimmt sein.

Der FinanzplanDas Herzstück jedes Businessplans umfasst im Grunde eine ausführliche Kosten-Nutzen-Rechnung deines Betriebs. In welchem Ausmaß schätzt du die monatlich anfallenden Kosten ein und wie willst du diese ausgleichen? Wie hoch ist deine Gewinnvorstellung und was bringt am Ende die Profite ein, aus denen sich dein Business refinanziert? Diese Fragen solltest du beantworten. Zusätzlich musst du alle Zuwendungen und Ausgaben offenlegen, die bisher schon angefallen sind. Nur so können sich mögliche Investoren ein realistisches Bild von deiner Geschäftsidee machen.

Die Marktanalyse: Hier dreht sich alles um die Wettbewerbsvorteile deiner Firma gegenüber der Konkurrenz. Wie schätzt du die Marktentwicklung ein und wie wirst du auch in Zukunft erfolgreich sein? Auf Fragen wie diese musst du eine Antwort liefern.

Zugegeben, die Erstellung eines Businessplans gehört vielleicht nicht unbedingt zu den spannendsten und kreativsten Aufgaben während der Gründungsphase. Dennoch ist er ungemein wichtig, um dich selbst und andere noch einmal von deiner Geschäftsidee zu überzeugen. Mit einem kostenlosen Businessplan-Tool hast du dein Strategiepapier jedoch im Handumdrehen erstellt und kannst sofort durchstarten.