Wie motiviere ich mich?


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Was ist aber eine der Grundvoraussetzungen, um neue Wege zu gehen?
Was bewegt dich, deine Komfortzone zu verlassen?

Es ist die Motivation, die dir die Kraft gibt, sich auf diesen neuen Weg zu begeben! Es ist die Kraft, die dir jede Tür öffnen kann und dich zu Höchstleistungen bringen kann! Dein Ziel sollte es sein, diese positiven Gedanken durch regelmäßige Übungen zu verinnerlichen! 

 10 Übungen und Tipps, um dich selbst zu motivieren

Wie kann ich mich aber nun selbst motivieren, um damit meine persönlichen Ziele leichter zu erreichen? Dies möchte ich in diesem Artikel anhand von 10 einfachen Übungen und Tipps beschreiben.

Um deine tägliche Portion Motivation immer wieder abrufen zu können, bedarf es einiger Übung und auch Training!  Setze die Übungen so ein, dass sie zu einer täglichen Routineaufgabe werden. So programmierst du mit der Zeit dein Gehirn auf Erfolgsmodus!        

Als "Unternehmer des Lebens" ist es besonders wichtig, motiviert zu sein, da sagt dir keiner, das du morgens zur Arbeit gehen musst oder wie lange du arbeiten sollst. Wenn du dir z.B. ein neues Online Business aufbauen möchtest, ist es eine Grundvoraussetzung, motiviert an diese Aufgabe heranzugehen.

1. Überlege dir, was dich wirklich interessiert...

Um sich überhaupt für ein Vorhaben motivieren zu können, müssen wir uns für das Vorhaben stark interessieren, wir müssen dafür am besten „brennen“.  Klingt einleuchtend, aber es gibt viele Menschen, die gar nicht wissen, wofür sie sich überhaupt ernsthaft interessieren. Dabei geht es nicht unbedingt um einen neuen Job oder eine Tätigkeit von zu Hause aus, sondern vielleicht “nur“ um ein neues Hobby oder eine Leidenschaft!

Wie kann ich rausfinden, was mich wirklich interessiert?

Sei kreativ und schreibe dir alles auf, was dir zu deinem Interesse bzw. neuen Projekt einfällt, bzw. was dich alles interessiert. Frage deine Freunde und Familie was du kannst, was sie dazu meinen. Wobei wirst du von Kollegen und Menschen um Rat gefragt?

Wie du kreativ Ideen sammelst und in ein erfolgreiches Projekt umsetzen kannst, erfährst du hier im Artikel: "3 einfache Schritte um mehr Klarheit und Struktur in dein Projekt zu bekommen" 


2. Setze dir ein großes Ziel und breche es dann runter auf kleine Teilziele! 

Wenn du deine Leidenschaft für dich finden konntest, setze dir Ziele und definiere Sie schriftlich! Durch die Schriftform werden sie verbindlicher und du kannst die Ziele jederzeit nachschlagen, um dich selbst zu motivieren!

  • Was ist dein großes Ziel, wo willst du in einem realistischen Zeitraum stehen?
  • Was möchtest du erreicht haben?

Breche das große Ziel  dann in kleine Teilzeile oder Meilensteine auf. Damit fällt es dir wesentlich leichter, dich zu motivieren. Es ist nicht das weit entfernte große Ziel, worauf du hinsteuerst, sondern im ersten Schritt das kleine Etappenziel.

Ein Teilziel könnte  z.B. bei Gründung eines Online Business sein:
Wieviel Zeit kann ich neben meinem Beruf freischaufeln um meinen ersten Kurs, mein erstes Online Produkt zu erstellen?

  •  Was kann ich anders organisieren?
  •   Was kann ich outscourcen?
  •   Welche technische Ausstattung benötige ich dafür?
  •   Welche finanziellen Mittel sind hierfür nötig?

3. Stelle dir deine Ziele bildlich vor

Wichtig ist es auch, nicht nur deine Ziele schriftlich zu definieren, sondern diese sich auch regelmäßig visuell vor Augen zu führen.

Ein Beispiel:
Du planst eine Auszeit oder Weltreise. Lege dir dazu ein Fotoalbum an, mit deinen Teilzielen und schreibe dir dazu auf, warum du diese Länder, Städte bereisen möchtest.

Unser Gehirn kann Bilder viel besser verarbeiten und speichern als z.B. einen geschriebenen Satz. Auch ein Bild von deinem Ziel am Arbeitsplatz oder Wohnung kann dich täglich an dein Ziel erinnern! Ein gute Idee hierzu, ist das Anlegen eines Vision Boards.

Bin dann mal weg!

4. Gönne dir genügend Auszeiten, um Körper und Geist zu stärken

Gönne dir genügend Auszeiten, um deinen Geist zu entspannen und vielleicht deinen Körper zu stärken. Mache das, was dir gut tut.Ich entspanne z.B. gerne beim Rad fahren und generell in der Natur.

Ein schöner Nebeneffekt dabei ist noch, dass dir wahrscheinlich noch neue Ideen einfallen. Wir brauchen den Zyklus zwischen Entspannung und Anspannung, die Kunst ist es, hier einen guten Ausgleich zu finden. Höre dazu auf deinen Körper!  

Mehr hier in diesem Artikel zu Auszeittypen und Möglichkeiten

5. Motiviere dich selbst durch Belohnungen

Belohne dich bei Erreichen von Meilensteinen oder wenn du intensiv an deinem Ziel gearbeitet hast, mit Dingen, die dir Spaß machen. Nimm dir eine kleine Auszeit an deinem Lieblingsort oder verbringe einen Kurzurlaub.  
Hier eine interessanter Artikel zu deiner Wochenendgestaltung!

6. Baue Rituale in deinen Alltag ein

Baue dir feste Rituale ( Artikel: "Wie stärken Rituale uns") bzw. Routinen in deinen Alltag ein. Rituale werden mit der Zeit unbewusst zu einer Gewohnheit und dann wie selbstverständlich im Tagesablauf integriert. 

Für mich als Selbständiger ist es z.B. wichtig, mir eine Arbeitsstruktur für den Tag festzulegen, die ich auch jeden Tag einhalte.

  • Wann starte ich mit meiner Arbeit? Z.B. immer um 08:00 Uhr
  • Was erledige ich zuerst? Bei mir sind es Arbeiten, bei denen ich mich am meisten konzentrieren muss.
  • Wann nehme ich meine Auszeiten für Sport, Essen und Ruhephasen?
  • Welche kleinen Rituale kann ich in meinen Alltag einbauen, die mir gut tun?

Achte auch auf deinen Biorhythmus:  Wann kann ich mich am besten konzentrieren, wann bin ich am leistungsstärksten,  wann brauche ich Pausen?  Wer dran glaubt:-), hier ein Link zu einem Biorhythmus-Rechner.

Setze dir Ziele

Setze dir Ziele

7. Setze dir klare realistische Ziele bzw. Meilensteine

Über Ziele haben wir schon gesprochen, das große Ganze und auch die Teilziele sollten aber auch realistisch sein. Deine Ziele sollten in einem absehbaren Zeitraum zu erreichen sein, z.B. das große Ganze in ungefähr einem Jahr, der erste Meilenstein in einem Monat.

Diese Ziele musst du dann auch einhalten, selbst dann wenn sie kein Dritter kontrolliert. Dies ist für viele Menschen ungewohnt, weil Sie von anderen Menschen, wie Vorgesetzte und Chefs diese Vorgaben bekommen. Um EIGENE Projekte umzusetzen, ist die Einhaltung der Ziele aber wichtig.  

8. Motiviere dich laufend durch schriftliche Fixierung deiner Ergebnisse

Schreibe dir jeden Abend deine Erfolge des Tages auf, u.z. nur die Erfolge nicht die evtl. Misserfolge.

Das sollten nicht nur vermeintlich große Erfolge sein, sondern auch kleine Dinge.

  • Was konntest du heute lernen?
  • Welche Aufgabe konntest du erledigen?
  • Was klappt immer besser, z.B. die Bedienung eines Programmes, meine Anschlagsgeschwindigkeit auf der Tastatur,
        das ist z.B. im Moment u.a. mein Thema:-)!

Damit motivierst du dich jeden Tag am Ende des Arbeitstages schon für den nächsten Tag. Ich schreibe mir z.B. auch noch zusätzlich auf, was ich am nächsten Tag erreichen möchte. Das klappt dann zwar nicht immer bei mir, aber ich habe einen Leitfaden für den Tag.

Die Führung eines Erfolgstagebuches ist wichtig, um unser Unterbewußtsein auf Erfolg zu trimmen! Dies erreichst du durch die Regelmäßigkeit und durch die Dokumentation nur der positiven Ergebnisse.

Du tankst jeden Abend positive Stimmung und motivierst dich schon vor dem Schlafen für den nächsten Tag!


9. Denke nicht zu viel über dein Projekt nach, fange einfach an

Wenn wir ein Projekt lange theoretisch planen, führt das wahrscheinlich nicht dazu, unsere Motivation zu steigern. Fange deshalb frühzeitig an, dein Projekt auch in die Tat umzusetzen. Kein Projekt wird so enden wie es von Anfang an geplant war. Im Projektverlauf ergeben sich häufig Änderungen durch verschiedene Einflüsse. Lies auch meinen Artikel "5 Gründe die dein Projekt ausbremsen".

Starte zum Beispiel mit deinem ersten Teilziel, damit steigerst du auch deine Motivation für das gesamte Projekt. Außerdem gewinnst du im Laufe deiner Arbeit auch wichtige Erkenntnisse, die du nur durch praktische Arbeit erfahren kannst und nicht durch theoretische Planung.  

10. Bilde dich ständig weiter und schaue über den Tellerrand!

Die persönliche Weiterbildung in Bezug auf dein Projekt aber auch ganz allgemein möchte ich dir auch ans Herz legen.
Durch den Input von anderen Menschen, sei es auch zu einem anderem Thema oder Zusammenhang, gewinnst du ganz andere Blickwinkel auf dein Vorhaben und auch auf dich selbst.
Du lernst vielleicht, wie andere ein Projekt angehen, was sie hindert, was diese Menschen motiviert. Du erfährst einiges über andere Techniken und alternative Vorgehensweisen. Du wirst mit der Zeit insgesamt reflektierter, was dich auch für dein Projekt weiterbringt.  

Ich habe z.B. bei meiner Weiterbildung zu den Themen Online Marketing / Aufbau eines Verkaufsfunnels mit der Zeit gemerkt, dass zwar jeder Online Unternehmer dies etwas anders umsetzt, aber gewisse Abläufe und Vorgehensweisen bei allen Unternehmern gleich waren. 


Dadurch konnte ich meinen roten Leitfaden finden. 


Ich wünsche dir viel Freude und Energie bei der Umsetzung deines neuen Vorhabens!


15. September 2017

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