5 Gründe, die dein Projekt ausbremsen und Wie du sie umgehst


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1. Sofort starten ohne Plan

Bevor du ein (Online) Projekt in Angriff nimmst, solltest du es nicht nur gedanklich durchplanen. Ich persönlich gehe bei neuen Projekten zuerst relativ unstrukturiert vor, i.d.R. in Gedankenspielen mit Mindmap Tools. Danach werde ich immer strukturierter mit Gliederungen, Zeitplänen, Artikeln, Videotests, je nach Projekt und Größe.

Nehmen wir als Beispiel mal einen Online Kurs, den du erstellen und vermarkten möchtest. Ähnliches würde aber auch z.B. für einen Blog gelten, den du online stellen möchtest.

Folgende Fragen solltest du dir z.B. unbedingt stellen, bevor du startest:

  1. Wer ist meine Zielgruppe für dieses Thema?
  2. Ist meine Zielgruppe auch bereit, Geld für diesen Kurs auszugeben?
  3. Welche Ressourcen benötige ich für das Projekt?
  4. Welche Technik muss ich mir anschaffen oder leihen, z.B. Videosoftware?

Welche Dinge kann ich gut, was kann ich sinnvollerweise an Dienstleistungen einkaufen? Wieviel Zeit kann ich pro Tag bzw. Woche investieren? Über welche Vertriebswege möchte ich mein Produkt vertreiben?

Dies sind nur einige Beispiele für Fragestellungen, sicherlich gibt es noch mehr. Ich möchte damit anregen, dir zuerst Fragen über dein Projekt zu stellen, einen schriftlichen Plan aufzustellen und dann zu starten.

2. Ausreden suchen

Es gibt tausend Gründe ein Projekt nicht zu starten, aber bitte suche die „Schuld“ dafür nicht bei anderen oder in der Technik.

Kennst du folgende Ausreden:

"Ich habe noch zuwenig Kunden.."

„Mein PC / Grafikkarte ist nicht schnell genug...“

„Ich muß heute erst mal in die Stadt, meiner Frau / Freundin helfen...“

„Bei der vielen Arbeit kann ich das nicht noch parallel schaffen...“

Die Verantwortung für einen Fehlstart oder was auch immer mit dem Projekt passiert, liegt immer bei dir, nie bei anderen!

Natürlich kann es gute Gründe geben, gerade jetzt nicht zu starten, aber dann suche sie bei dir!

Wie schon am Anfang erwähnt: Horche in dich hinein und versuche herauszufinden, was dich innerlich bremst.
Bei vielen sind es z.B. Ängste: Kann ich das überhaupt? Wie gehe mit Kritik um, wenn ich öffentlich werde ?

3. Das perfekte Thema suchen

Ich erlebe es oft, dass Neustarter erst das „perfekte Thema“, den perfekten Kurs erstellen möchten, bevor sie ihn veröffentlichen!

Stellt sich die Frage: „Was ist eigentlich perfekt?“.

Gibt es überhaupt den perfekten Kurs? Sicherlich nicht. Es gibt nur Kurse, die gut bei deiner Zielgruppe ankommen oder auch nicht.

Oft steckt bei uns auch die Angst vor Kritik und dem Unbekannten dahinter, was ich auch menschlich finde. Über diese Schwelle müssen wir irgendwann aber gehen, wenn wir uns neue Zielgruppen und Kunden erschließen möchten.

Um herauszufinden, was bei deiner Zielgruppe ankommt, empfehle ich, relativ früh deinen Kurs, deinen Podcast, deinen Blog, etc. zu veröffentlichen.

 Was hindert dich daran, dein Projekt dann nachzubessern?  So kannst du immer besser werden, mit der Kritik deiner Zielgruppe!

4. Zu sehr auf Verdienstmöglichkeiten achten

Viele Neulinge suchen sich ein Thema aus, bei dem sie vermeintlich möglichst schnell Geld verdienen können.
Dies wird aber meist langfristig nicht funktionieren, weil die Kunden spüren, dass du mit deinem Herzen, mit deiner Leidenschaft nicht dahinter stehst. Das gilt insbesondere für einen eigenen Blog, für Online Kurse, für alles, was viel mit DIR zu tun hat, letztlich wo der potentielle Kunde sich auch dafür interessiert, wer dahinter steckt.

Wenn du dich z.B. für Affiliate Marketing interessierst, ist deine Person vielleicht nicht ganz so wichtig. Frage dich aber ernsthaft, ob Kunden von Unbekannten kaufen, die nur mit Empfehlungslinks arbeiten?

Wofür brennst du, was interessiert dich?

Fallen dir zu einem Thema spontan 10 Artikel, Videos, etc. ein, die du erstellen könntest?
Das ist eine Grundvoraussetzung und ein gutes Zeichen für deine Leidenschaft und dein Thema!
Die zweite Voraussetzung ist natürlich auch, dass es zu dem Thema Menschen gibt, die dein Produkt oder Dienstleistung auch kaufen würden.

Menschen, die nur reine Informationen suchen, sind weniger bereit Geld auszugeben, als Menschen, die ein echtes Problem haben!

5. Kein (großes) Ziel vor Augen

Auch ein häufig gemachter Fehler ist, ohne großes bzw. klares Ziel zu starten.

"Ich mache mal einen Onlinekurs, um zusätzlich Geld zu verdienen " ist kein klares Ziel !

"Ich möchte meine vorhandenen Kunden ein Mehrwert mit diesem XYZ Kurs liefern bzw. neue Online Kundengruppen erschließen," ist schon eindeutiger!
Definiere dein „großes Ziel“ und breche es dann in kleinere Teilziele runter. Damit kannst du dich besser motivieren und deine Fortschritte kontrollieren.

Einige Teilziele könnten bei der Erstellung eines Kurses z.B. sein:

  • Kursgliederung erstellen
  • Zielgruppe erschließen kennenlernen
  • Verkaufsplattform einrichten
  • Blogartikel zum Thema schreiben

Ich wünsche dir viel Spaß bei Umsetzung deiner Online Projekte!

8. September 2017

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